Hilfe: LEKS seit Monaten vergraben

Fragen rund um Schneckenhäuser, Häutung & Hauswechsel.
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chris1990
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Hilfe: LEKS seit Monaten vergraben

Beitrag von chris1990 » Mittwoch 12. Juli 2017, 11:40

Alle meine Krebse haben sich vergraben, dies seit längerem. Ich mache mir Sorgen um die Krebse, jedoch weiß ich nicht, was ich machen soll, denn ich kann ja auch nicht nach Ihnen graben... Zuerst waren nur drei der fünf dauerhaft vergraben. Vor ca. zwei Monaten hat sich dann auch der vierte vergraben und vor ein paar Wochen auch der fünfte. Was soll ich jetzt am besten machen? ... Ich meine ich kann Sie ja nicht einfach suchen oder in der Erde herumgraben...


:hermitsit::hermitsit::hermitsit:

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Ines79
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Beitrag von Ines79 » Mittwoch 12. Juli 2017, 13:42

Hallo.
so wie Du deinen ersten Threat beschrieben hast könnte es gut möglich sein daß deine Parameter (Teperatur ca 24-29°, Luftfeuchtigkeit ca 75- 95%) nicht stimmen. Wenn es beispielsweise zu "Trocken" ist vergraben sich die Krebse da die Erde dann warscheinlich mehr feuchtigkeit bietet.

Ein anderer Punkt kommt es drauf an welche Art hast du?
Meine C.Compressus z.b. brauchen ca 5-6 Wochen. Mein großer C. Violascens (11-12 langes Achatschneckenhaus) bracht 8-11 Wochen. Ein C.Clypeatus mit nem 4- 5 cm langem Turbohaus war aber auch 10 Wochen weg, sprich Sie sind alle unterscheidlich lange weg. Pauschal aber denke ich kann man sagen je größer das Tier umsolänger brauchen Sie zum Häuten. :hermit:

Hast du denn auch mal Nachts geschaut? Es gibt Tiere die kommen echt nur raus wenn es absolut still ist. Manche meiner Tiere hatte ich 6 Monate nicht gesehen und dann waren Sie wieder da und waren größentechnisch förmlich "Explodiert"...:hermitwalk:

Vlt kannst Du auch einfach ein Paar Bilder hochladen von deinm Terrarium, dass man sich ein besseres Bild davon machen kann :D
Lg Ines79

:wave:

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Curlz
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Beitrag von Curlz » Sonntag 16. Juli 2017, 12:11

Die Art ist unwichtig. Hier kommt es tatsächlich auf die Größe es.
Je nach Größe der Tiere können sie sogar 3 Monaten vergraben sein (auch wenn die eigentliche Häutung schnell geht).

oftmals ist es aber auch so, dass sich die Tiere im ersten Jahr kaum zeigen und wenn dann nur tief in der Nacht, wo neimand sie mehr stört. Es sind ja auch nachtaktive Tiere.
Viele Grüße,

Curlz
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chris1990
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Beitrag von chris1990 » Sonntag 30. Juli 2017, 19:26

Vielen Dank für eure Antworten!

Es ist so, dass ich die Krebse schon seit ein paar Jahren habe. Ursprünglich waren es zwei, dann kamen drei dazu. Von den dann fünf Krebsen habe ich dann erst nur noch vier gesehen, dann drei und dann nur noch die ursprünglichen zwei (seit 1,5 Jahren) und seit etwa einem halben Jahr sehe ich nur noch einen.

Die Sache ist auch, dass die Häuser der Krebse leer daliegen, ist das auch normal, dass die sich ohne Häuschen vergraben?

Ich frage mich auch, was ich jetzt machen soll, da der eine ja alleine ist...

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Beitrag von Dany » Donnerstag 3. August 2017, 18:18

Ohne Häuser vergraben sich die Krebse nicht.
Wenn du sie schon länger hast, dann sind vielleicht welche unterirdisch verstorben.
Welche Art/en hast du denn?
Hattest du nicht Perlatus?
Die meisten Perlatus leben in Gefangenschaft selten länger als 3 Monate bis zu einem Jahr. Echte Langzeithaltungen sind extrem selten.
Meine erste Clypie-Nachzucht
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Bitte teilt eure Fragen mit allen im Forum!

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Beitrag von chris1990 » Montag 21. August 2017, 20:49

Hallo Dany,

ja ich habe einen Perlatus, diesen habe ich seit 2011, aber nun habe ich Ihn schon ein halbes Jahr nicht mehr gesehen und er hat sich ohne sein Haus vergraben... Ich habe auch eine Hand von Ihm gefunden...

Die anderen drei habe ich seit über einem Jahr nicht mehr gesehen, nur der lilane ist noch aktiv. Er war eigentlich im am inaktivsten. Ich weiß jetzt nicht was ich machen soll, einer alleine ist ja auch sicherlich keine Lösung, aber die anderen sind echt schon seit langer Zeit vergraben...

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Beitrag von cn0612 » Mittwoch 6. September 2017, 08:34

Hallo, dasselbe Problem habe ich leider auch. Meine krebse sind nach und nach verschwunden und nicht mehr aufgetaucht, allerdings mit schneckenhaus. Da ich die vermutung habe, dass doch welche gestorben sind und das terra gereinigt werden muss, werde ich vorsichtig nachschauen. Nebenbei bereite ich ein kleines terra vor, falls ich doch einen überlebenden finde und kann ihn dort gleich wieder einbuddeln. Auch am fressen hat sich ewig nichts getan, daher habe ich leider wenig Hoffnung.
Wie ist es denn bei dir? Sieht man Krümel am fressen?
Lg cn0612

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Schon nachgeschaut?

Beitrag von karibikkrebs » Samstag 9. September 2017, 23:26

Hallo,

hast Du denn schon nachgeschaut?
Auch unsere ganz neuen Tiere waren nur ein paar Tage zu sehen und sind jetzt alle weg...auch mit Haus...braucht man wohl Geduld! Und Hoffnung!
Fällt mir beides etwas schwer 😐

Viele Grüße und Erfolg !

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Beitrag von cn0612 » Montag 11. September 2017, 10:04

Hallo, nein ich hab mich noch nicht getraut. Ich habe die tiere bereits seit 2 bzw einem jahr. Da es sich dabei um c. Rugosus handelt und dazu noch relativ kleine tiere, betrug die zeit für das häuten sonst immer so 4-5 wochen. Jetzt sind aber bereits 8 wochen um und keiner der sechs tiere taucht auf. Ich habe mir jetzt vorgenommen stückweise alles raus zu nehmen um so eventuell doch bewegungen zu erkennen. Mal sehen. Ich geb ihnen noch eine oder zwei wochen im zum größten teil dann leeren terra.
Ich berichte dann wie es gelaufen ist.
Lg

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Beitrag von Curlz » Montag 11. September 2017, 16:08

Meine C. rugosus sind recht scheu und ich sehe sie nur selten!

Dank Infrarot-Kamera weiss ich jedoch, dass nachts einige unterwegs sind. Daher bitte vorsichtig beim ausbuddeln.
Oder aber mal besonderes Futter (frische Garnele) an eine Stelle im Sand aufstellen, den Sand / Erde mit Pinsel glatt fegen und gucken ob Du am nächsten Tag Spuren siehst.

Andererseits sind C rugosus auch recht empfindlich und laut unserer Sterberaten-Statistik recht weit oben.
Viele Grüße,

Curlz
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Beitrag von chris1990 » Freitag 15. September 2017, 16:07

Hallo cn0612 ,

das Problem bei mir ist, dass ein Krebs ja immer draußen ist. Daher merke ich schon etwas beim Futter, aber ich weiß nicht wer da frisst.


Aber ich habe die kleinsten schon über ein Jahr nicht mehr gesehen...

... umgraben wollte ich nicht, da ich meine Neugier aufgrund des großen Risikos zurückgestellt hat...

Allerdings ist (ich hoffe nicht) vielleicht ja nur einer übrig und ich weiß dann nicht, was ich machen soll, denn einer alleine fühlt sich ja vielleicht auch einsam...

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Beitrag von Ines79 » Freitag 15. September 2017, 16:18

Naja, nach über einem Jahr würde ich dann doch mal vorsichtig buddeln und nachschauen grad wenn du schreibst daß Sie klein sind:hermit:....Als ich meine vor 2 Jahren bekommen hatte, waren viele auch min ein halbes Jahr weg, dann waren sie da und waren zum Teil fast "Explodiert" von der größe her... Ich hatte nämlich eine Babygruppe bekommen.:hermitwalk:
Lg Ines79

:wave:

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