"Nekton - REP - COLOR" - Nekton

Futter & Ernährung der Landeinsiedlerkrebse ist hier Thema.
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Erik
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Beitrag von Erik » Dienstag 26. Februar 2013, 21:04

Dany hat geschrieben: Beispiel: Zucker ist auch natürlich. Frag mal einen Ernährungsberater, ob weißer Zucker ein natürliches Produkt ist, das man so essen sollte. ;)
Es geht aber nicht um Zucker sondern um Astaxanthin.
Dany hat geschrieben: Den Rohstoff so zu verfüttert, wie er in der Natur vorkommt, ist sinnvoller, als alle Einzelstoffe zu extrahieren und einzeln zu verfüttern.


Bin ich dafür. Wer an seine Krebse original Seychellen-Strandanwurf verfüttern kann, sollte dies auch tun! Der Rest muss halt mit Ersatzprodukten zurechtkommen.
Dany hat geschrieben: Sonst bräuchten wir unseren Haustieren und uns selber nur gezielt Fertignahrung, wie Astronautenessen, zu geben.
Also die wenigsten Haushunde reißen heutzutage Rothirsche als Nahrungsquelle. Die wenigsten Reptilien in unseren Terrarien gedeihen ohne künstliche UV-Bestrahlung und kommen ohne industriell gefertigte Supplemente aus. Die wenigsten Fische in unseren Aquarien ernähren sich NICHT von industriellem Fischfutter... Und menschliche Astronauten leben durchaus gesund von ihrem Astronautenessen.
Dany hat geschrieben:Obst , Gemüse und tierische Produkten, bestehen aus einer Vielzahl einzelner Substanzen. Welche Wechselwirkungen diese untereinander haben und auf unseren Körper, wissen ja selbst heutzutage kaum Forscher, die sich mit Nahrung beschäftigen.
Und noch weniger Menschen wissen welche Wirkungen diese Stoffe auf einen Landeinsiedlerkrebs haben. Daher geht jeder ein Risiko ein, wenn er etwas an einen Landeinsiedlerkrebs verfüttert, was nicht aus dessen Verbreitungsgebiet stammt. Das Verfüttern vom Pferdekiller Adonisröschen halte ich für wesentlich risikoreicher, als das sparsame Verfüttern von extrahiertem Astaxanthin, welchem zumindest bei einigen Krebsarten eine positive Wirkung nachgewiesen wurde.
Dany hat geschrieben: Das hier im Beitrag genannte Produkt "Nekton Rep-Color" enthält laut Hersteller überhaupt kein Astaxanthin/Vitamin B 17, sondern eine Mixtur aus verschiedensten Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren und Carotinoiden (Apocarotinal und Canthaxanthin).
Auf dieses Produkt würde ich auch verzichten und statt dessen nur mit Astaxanthin supplementieren.

Letztendlich entscheidet jeder selbst, was er seinen Tieren zukommen lässt. Ich selber werde Astaxanthin testen, da mir der am längsten bei mir lebende Krebs etwas Sorgen bereitet. In einem Jahr oder so kann ich vielleicht persönliche Erfahrungswerte einbringen.
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Beitrag von Curlz » Mittwoch 27. Februar 2013, 11:16

Off topic:
Schade das es immer so ausarten muss. Da traut man sich ja kaum noch etwas zu schreiben!.
Was ich nicht verstehe, warum so etwas immer als persönlicher Angriff gewertet wird! :rolleyes2:




@serust: ich sehe das wie Dany. Im Zweifelsfall nicht.

C. perlatus scheinen generell noch etwas mehr zu brauchen als ein Pülverchen, das sie rot werden lässt. (wenn sie sich überhaupt 'einfärben' lassen.)
In sämtlichen Foren gibt es die hohe Sterbequote dieser Art. Und es gibt nur Theorien warum dem so ist. Ein Grund für mich, vom Kauf dieser Art anzuraten.

Da ich selber diese Art nicht pflege, kann ich Dir auch leider keinen weiteren Rat bezüglich Haltungsbedingungen machen.
Verfüttern würde ich, wie Dany schon schrieb: viel Meeresgetier. Dazu noch Algen und Früchte.
Viele Grüße,

Curlz
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Beitrag von Erik » Mittwoch 27. Februar 2013, 12:09

Curlz hat geschrieben:Was ich nicht verstehe, warum so etwas immer als persönlicher Angriff gewertet wird! :rolleyes2:
Siehe:
Dany hat geschrieben:Da Erik hier leider immer nur Hinweise streut, aber selten einen Beleg für seinen Theorien gibt,
Meine Ansichten ruhen auf einem stabilen Fundament an Erfahrungen und Fachliteratur, von letzterer steuere ich wohl mehr bei als sonst jemand im Forum. Und wenn ich dieses Gebiet verlasse, dann sind meine Meinungen klar als Hypothesen gekennzeichnet. Von einem Moderator dann als Noob dargestellt zu werden, der keine Belege für seine Ansichten hat, ist für mich durchaus ein persönlicher Angriff.
Curlz hat geschrieben:C. perlatus scheinen generell noch etwas mehr zu brauchen als ein Pülverchen, das sie rot werden lässt.
Richtig, möglicherweise Astaxanthin. Bei dem es NICHT nur um die Rotfärbung geht, sondern um seine kräftigende und überlebenssteigernde Wirkung auf Krebse, vielleicht auch auf C. perlatus.
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Beitrag von Curlz » Mittwoch 27. Februar 2013, 15:37

Ich für meinen Teil kann keine "stabiles Fundament an Erfahrung" bieten. Ich pflege keine C. perlatus.

Mir ist bisher nur einen einzigen Fall bekannt, in dem ein perlatus heller geworden ist, bevor er starb. Ob diese Stoffe helfen den C. perlatus rot zu halten und wie weit man soetwas zufüttern oder dosieren muss, das weiss ich nicht.

Dazu möchte ich auch keine Hypothesen aufstellen müssen.

Wie in alles LEK Bereichen, gibt es hier weder empirisch Forschungen, noch genügend Fachliteratur.






Und abschliessend zum off topic:

So ist das eben in der Kommunikation. Das was ausdrückt wird kommt selten beim Empfänger so an, wie es gemeint war. Das sollte sich jeder immer vor Augen halten.
In einem Forum ist es umso schwerer als in einem direkt persönlichen Gespräch, mit Gestik und Mimik.

In meinen Augen hat Dany Dich weder als "Noob" bezeichnet, noch irgendwie versucht zu denunziert! Sondern lediglich dem Fragesteller ausdrücken wollen, dass Dein Rat kein Freifahrtschein dafür ist, irgendwelche Mittelchen zu verabreichen.
Falls es hier also noch Klärungesbedarf besteht, dann freue ich mich, wenn das als PN oder mit unserem Admin hubix geklärt wird. Und eine öffentliche "Schlammschlacht" vermieden wird, davon hatten wir schon genug. Die sind unnütz und helfen niemanden weiter.


Niemand ist hier das A und O des LEK Fachwissens! Es sind fast alles Spekulationen oder Erfahrungen aus der Haltung. Und selbst die bieten in keiner Form und in keinem Bereich 100% Tatsachen.


Viele Grüße,

Curlz
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Beitrag von serust » Donnerstag 28. Februar 2013, 11:50

Dann bedanke ich mich für die ausgiebige Diskussions dieses Themas. Ich werde nun erstmal die Finger davon lassen und einfach das Futterangebot weiterhin so breit wie möglich zu gestalten und etwas mehr in Richtung Algen / Meeresfrüchte zu gehen. Vieleicht gibt es ja bald genauere Berichte zu diesem Thema!

MfG

serust

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