Eigenarten des Landeinsiedlerkrebs- Erfahrungssammlung

Hier wird speziell über die einzelnen LEK-Arten diskutiert und ihr könnt hier Hilfen für die Artenbestimmung finden.
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Erik
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Beitrag von Erik » Donnerstag 28. April 2011, 12:04

Vielleicht sucht er Geschlechtspartner zwecks Paarung?
Coenobita:Interessantes und Wissenswertes über Landeinsiedlerkrebse.

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Pinky
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Beitrag von Pinky » Freitag 29. April 2011, 13:38

So! Ich versuche es auch einmal! ;-)

Ich stimme aber mit den meisten Beobachtungen überein
C. Clypeatus
Sie zeigen sich nur nachts bzw. in der Dämmerungszeit. Aggressivität kann ich aber nicht unbedingt bestätigen. Ich finde, sie "wehren" sich vielleicht nur schneller, wenn man sie stört. Ich wurde bereits mehrmals gekniffen, jedoch hatte das auch schon einen guten Grund. ;-)
Aggressivität untereinander konnte ich zum Glück auch nie beobachten.
C. Rugosus
Sie habe ich bisher als recht friedlich erlebt. Klettern üben sie bei mir auch weniger aus als buddeln oder laufen, wobei ihr Schwerpunkt auf Buddeln liegt. Der ein oder andere zeigt sich schon mal am Tag. Sie haben sich als etwas ungeschicktere Kletterer erwiesen, was nicht heißt, dass sie es nicht mal tun. Außerdem wachsen sie langsamer. Sie benutzen Süß- und Meerwasser. Sie haben sich in meiner Haltung immer als am empfindlichsten unter den drei Arten, die ich halte, erwiesen.
C. Violascens
Mir ist aufgefallen, dass sie schnell wachsen und viel klettern. Mein Joe hat mir einiges an Einrichtung effektiv zerstört. Er war anfangs sehr nachtaktiv, jetzt ist er aber auch häufiger am Tag zu sehen (nach mehreren Jahren!). Buddeln ist nicht seine Leidenschaft. Außerdem benutzt er Süß- und Meerwasser sehr gern. Mein anderer Violascens ist zur Häutung verschwunden. Daher kann ich über ihn weniger Angaben machen.
Ich finde diese Idee prinzipiell gut, denke aber, dass sich die Objektivierung zum Teil schwierig gestalten könnte. Nicht nur, weil jeder leicht andere Haltungsbedingungen seinen Tieren bietet oder seine Tiere zu unterschiedlichen Zeiten beobachtet, sondern, weil jedes Tier anders ist. Ich hoffe trotzdem, dass sich gemeinsame Angaben herausfinden lassen, die wenigstens etwas sicher sind...

Außerdem finde ich es auch wichtig, keinen falschen Eindruck vor allem nicht bei Anfängern zu hinterlassen. Gerade C. Perlatus haben sich bei den meisten hier als sehr empfindlich erwiesen. Ich denke, dass das in diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnt werden müsste. Zwar sollte keineswegs der Eindruck einer leicht zu haltenden Art erweckt werden, aber ich denke, dass es einfach auffällig ist und deshalb erwähnt werden muss.

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Moony
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Beitrag von Moony » Freitag 12. August 2011, 10:07

Hallo an Alle,

Cenobita Clypeatus :
Meine bisherigen Erfahrungen mit den Tierchen sind folgende :
sie sind Nachtaktiv und kommen meistens erst dann raus wenn ich schlafen geh. Außerdem sind sie sind sie vom " Wesen" her sehr zurückhaltend und vorsichtig. Meine scheinen auch nicht wirklich viel Lust auf klettern zu haben zumindest hab ich es erst einmal beobachten können. Meerwasser nehmen sie sehr sehr gern an , sitzen meist zu zweit oder dritt an der Wasserstelle und das eigentlich jeden Abend.
so das wars erstmal

liebe Grüße

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briefmaus
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Beitrag von briefmaus » Samstag 13. August 2011, 14:53

So, jetzt bin ich mal dran. :)

C. compressus: Sehr auffällig ist bei mir, dass es die einzige Art ist, die sich bei vermeintlicher Gefahr (wenn ich Futter wechsele o. Ä.) nicht ins Schneckenhaus zurückzieht, sondern schnell davonrennt, um sich zu verstecken. Liegt aber vermutlich wirklich daran, dass sie sich bei der Haussuche sehr schwer tun und dementsprechend in kleinen Häusern hausen, in die sie so schnell nicht komplett reinpassen. :) Wahnsinnig schnelle Kerlchen, die sich auch gern mal tagsüber zeigen. Sind kaum am klettern, verstecken sich dafür aber umso lieber im Gebüsch oder in Höhlen.

C.violascens: Chili ist Tag und Nacht unterwegs...wann sie schläft, weiß ich leider nicht. :) Peaches zeigt sich hingegen lieber nachts. Klettern auch gern kopfüber und scheuen es absolut nicht, auch mal irgendwo herunterzufallen. :) Wahnsinnig witzig, ihnen zuzuschauen. Chili ist ja auch schonmal, damals noch mit altem, schlankerem Haus, ausgebüchst durchs Kabelloch hinter der Kokoswand, von demher kann ich nur sagen: die violascens sind absolut experimentierfreudig und lieben es, neues Terrain zu erkunden.
Auffällig ist: Peaches tut sich schwer mit der Häusersuche- sie trägt seit einem halben Jahr immernoch dasselbe Turmdeckelschneckenhaus, obwohl genug weitere Auswahl vorhanden ist.

C.rugosus: Flinke Kerlchen, die es lieben, sich ständig neue Verstecke zu suchen- besonders Luna ist da sehr kreativ. Leider auch zu ihrem Leidwesen...einmal verfing sie sich in einem Loch einer Wurzel, weil sie dort so perfekt reinpasste, fand sie. Konnte sie nur mit Mühe befreien, da sie sich eingeklemmt hatte. Ständig am Klettern und immer wieder auf der Suche nach den neusten, angesagtesten Häusern. ;)

C.clypeatus: Zeigen sich nur nachts oder hängen mal im Gebüsch herum und schlafen dort auch tagsüber so- halb in der Luft. Witzig anzusehen. Graben gerne unterirdische Gänge und lieben es auch, mir unter der Erde, an der Glasscheibe angekommen, "Hallo" zu sagen.

C.brevimanus: Zeigen sich nur sehr sehr selten, oft jedoch schon bevor das Licht ausgeht. Sind oft wochenlang nicht sichtbar, tauchen früher oder später aber immer wieder auf und fressen dann umso mehr. Sind kaum am klettern und zeigen die wenigste Scheu. Die Großen lassen sich gar nicht mehr beirren, wenn ich am Terrarium vorbeigehe.

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Beitrag von Moony » Mittwoch 14. März 2012, 09:38

Halli Hallo ,

Heute mal ein kleines Update zu meiner Gang :hermit:
Coenobita Clypeatus : Mittlerweile sind sie so gar nicht mehr schüchtern und zurückhaltend. Am Anfang sind sie gern ins Meerwasser gegangen jetzt wird eigentlich auch das Süßwasser gern genutzt.

Beklettert wird Alles einfach wirklich alles, wenn man dann hinterher in einer Wasserschale (Kopfüber) hängt wird dieses mit einem lauten "Zirpen" kommentiert.

Tagsüber wird in den unmöglichsten Positionen geschlafen oder "gechillt" zb. an nur einem Bein hängend in der Plastikranke.

Gefuttert wird eigentlich alles am liebsten aber süßes fast schon matschiges Obst. Citrusfrüchte hingegen werden bis aufs Äußerste ignoriert.

Auch scheine ich eine "pöbelnde" Truppe abbekommen zu haben ;) denn Artgenossen werden generell mit einem "zirpen" vom Lieblingsplatz verscheucht oder wenn sich einer ein neues Häuschen geschnappt hat dann laufen ihm mindestens 3 Krebse zirpend hinterher und versuchen das besagte Häuschen zu klauen ( obwohl genügend Eigenheime zur freien Verfügung stehen) .

Tagsüber halten sich meine eigentlich fast nur im Waldbereich auf dafür aber Nachts mehr am "Strand".

Verbuddelt wird sich mit Vorliebe in meiner Bromelie die dadurch Mittlerweile das Zeitliche gesegnet hat:tot: da ihre Wurzeln von kleinen Killerkrebsen angefressen wurden.

Alles in Allem eine sehr putzige, pöbelnde, lustige Truppe ich möchte sie nicht missen

soo das wars
Grüßle Moony

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briefmaus
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Beitrag von briefmaus » Mittwoch 14. März 2012, 12:20

Update:

C. compressus: Sehr auffällig ist bei mir, dass es die einzige Art ist, die sich bei vermeintlicher Gefahr (wenn ich Futter wechsele o. Ä.) nicht ins Schneckenhaus zurückzieht, sondern schnell davonrennt, um sich zu verstecken. Liegt aber vermutlich wirklich daran, dass sie sich bei der Haussuche sehr schwer tun und dementsprechend in kleinen Häusern hausen, in die sie so schnell nicht komplett reinpassen. :) Wahnsinnig schnelle Kerlchen, die sich auch gern mal tagsüber zeigen. Sind weniger am klettern, verstecken sich dafür aber umso lieber im Gebüsch oder in Höhlen.

C.violascens: Die Kleinen lieben es, sich große Häuser zu schnappen, die sie dann behalten, bis sie aus ihnen herausgewachsen sind. Ansonsten meist nur in der tiefsten Nacht sichtbar.

C.rugosus: Sehr aktive, flinke Kerlchen, die es lieben, sich ständig neue Verstecke zu suchen. An den unmöglichsten Stellen findet man sie. Sind ständig am Klettern und immer wieder auf der Suche nach den neusten, angesagtesten Häusern. ;) Und...sie sind extrem verfressen.^^

C.clypeatus: Zeigen sich nur nachts oder hängen mal im Gebüsch herum und schlafen dort auch tagsüber so- halb in der Luft. Witzig anzusehen. Graben gerne unterirdische Gänge und lieben es auch, mir unter der Erde, an der Glasscheibe angekommen, "Hallo" zu sagen.Sonst lässt sich nicht viel sagen...sie sind relativ unauffällige Mitbewohner.

C.brevimanus: In letzter Zeit extrem aktiv...tagsüber und nachts. Manche sind oft wochenlang nicht sichtbar, tauchen früher oder später aber immer wieder auf und fressen dann umso mehr. Sind vorwiegend "Vegetarier"- an Fisch gehen sie nicht. Sind kaum am klettern und zeigen die wenigste Scheu. Die Großen lassen sich gar nicht mehr beirren, wenn ich am Terrarium vorbeigehe.

C.purpureus: (vermeintliche purpureus...Artenbestimmung ist noch nicht ganz durch)
Sehr aktive Kerlchen, ständig im und am Salzwasser...sie lieben es zu baden. Klettern gerne und graben Löcher im Sand. Sie lieben den Strand, dementsprechend sollte ihnen ein ausreichend großer Strand- und Salzwasserteil angeboten werden.

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Kessy
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Beitrag von Kessy » Dienstag 26. Juni 2012, 23:15

Hey, tolle idee, ein Gemeinschaftswerk und wann kommt das buch mit underen Namen raus *zwinker*

Ich ahbe 10 Coenobita clypeatus in unterschiedlicher Größe:

Meine Erfahrung und Beobachtungen:

Sehr verschiedene Charakteren, dabei kann ich nicht sagen, ob alle von dem gleichen Strand kommen und ob es davon abhängt von welcher Gegend sie sind.
slums oder so *g* eins Scherz am Rande

> Nachts sind sie sehr aktiv und quitschen auch schonmal, eine Art gurren ist auch zu hören.
> Sie buddeln sich gerne in Humus, sowohl auch in Sand ein.
> Tagsüber sind sie ebenfalls aktiv, gehen an die Süßwasserschale, aber auch an das Salzwasser, fressen und suchen neue Häuser.
> Einige ziehen gerne um, andere bleiben ihrem alten Haus treu.
> Erklimmen jegliche Zweige und Äste und schlafen auch gerne mal in dieser Höhe.
> Bei Begegnungen ergreift immer einer die Flucht, dabei ist es egal wie groß oder klein der andere ist.
> Einige sind sehr scheu während anderen es egal ist ob ich was am oder im terra machen.
> Lassen sich gerne auch bei Gefahr oder Bedrohung vom Ast fallen.

>> meine neuste Beobachtung war, ich hatte gerade das Terra besprüht, als sich ein Krebs vor mir, bzw. vor der Flasche aufbäumte um zu zeigen wie groß und furchteinflößend er sein kann *g*... Kann aber auch zufall gewesen sein

Im Moment fällt mir nichts ein, werde es aber ggf. ergänzen

lg
Kessy

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Curlz
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Beitrag von Curlz » Donnerstag 21. März 2013, 15:54

Mal ein Update nach 4 Jahren LEK Pflege:
Generell: Anfangs sind alle aktiv (weil alles neu ist, vermutlich stressbedingt). Nach einer Zeit wurde es bei allen Arten weniger.
Das kann ich auch immer noch bestätigen.


Generelle Erfahrung: Nachts ist die Aktivität am größten. Das ist für mich eine unumstrittene Tatsache.

Wobei ich hier Aktivität und sichtbar sein unterscheide:
Aktivität = längeres Rumlaufen, Fressen, Klettern
Tagsüber in ihren Verstecken sitzen ist für mich keine "Aktivität".


weitere generelle Erfahrung: Fressen tun alleine meine Pfleglinge eigentlich alle das gleiche gerne. So wirkliche Vorlieben konnte ich nicht ganz 100% ausmachen. Das schwankt.



Zu den Arten:

Coenobita brevimanus *pflege keine mehr
Im großen und Ganzen wie bereits beschrieben:
  • klettern viel, selbst auf den wackeligsten Sachen.
  • Bevorzugtes Gebiet ist der Humus also Erde.
  • Anfassen wird nicht gemocht, teilweise zeigen sie sich dann längere Zeit nicht mehr.
  • Nicht so sehr scheu und ängstlich.
  • Salzwasser wird nicht genutzt.
  • Süsswasser höchstens zum trinken.
  • Kein 'Baden'.
  • wachsen weder schnell noch langsam
Coenobita clypeatus
Im großen und Ganzen wie bereits beschrieben:
  • Tagsüber in ihren Verstecken (meist sichtbar)
  • Nicht so ängstlich und scheu.
  • Salzwasser und Süsswasser fast nur zum Trinken
  • Meiden das 'Baden'
  • Frisst viel Südfrüchte. Gerne Fisch und alles Fleischige.
  • Bevorzugt wird der Erdteil, also Humus.
  • Klettern gerne und viel. Auch auf den wackeligsten Sachen.
  • wachsen im Vergleich sehr langsam
Coenobita compressus
Im großen und Ganzen wie bereits beschrieben, mit kleinen Änderungen:
  • Relativ aktiv. Auch mal tagsüber sichtbar in ihren Verstecken im Geäst!
  • Buddeln gerne im Sand
  • Halten sich nachts viel am Strand auf.
  • Klettern auch, jedoch nicht ganz so viel.
  • Sind sehr scheu. (Flüchten schnell rückwärts)
  • Süsswaser wird eher gemieden.
  • Salzwasser wir auch zum Baden genutzt
  • Behalten lange ihre Häuser an (auch wenn sie sich nicht mehr ganz einziehen können)
  • wachsen recht schnell
Coenobita purpureus
Im großen und Ganzen wie bereits beschrieben, mit kleinen Änderungen:
  • Tagsüber sichtbar in oberridischen Verstecken.
  • manchmal schon Abends aktiv.
  • Klettert gerne
  • Nicht ganz so scheu. Zeigen sie sich schnell wieder (wenn sie sich mal eingezogen haben).
  • Ist eher im Waldteil / Humus zu finden.
  • wachsen sehr langsam
Coenobita rugosus
Im großen und Ganzen wie bereits beschrieben, mit kleinen Änderungen:
  • Tagsüber seltener sichtbar. Oft verbuddelt.
  • Sehr ängstlich. Zeigen sich aber auch schnell wieder.
  • Laufen scheinbar lieber als zu klettern.
  • Sie sind sehr flink
  • Bevorzugen den Humus Erdteil, sind aber auch im Sand verbuddelt.
  • Am Salz- und Süsswasser sieht man sie selten. (Ausser zur Eiablage)
  • wachsen weder schnell noch langsam
Coenobita violascens
Im großen und Ganzen wie bereits beschrieben, mit kleinen Änderungen:
  • Tagsüber mal in oberirdischen Verstecken, mal eingebuddelt (Sand / Humus)
  • Anfangs sah ich sie selten, mittlerweile mehr.
  • Sind sehr scheu und ängstlich. Dauert sehr lange bis sie sich zeigen.
  • Sie klettern gerne.
  • Wirken sehr bedächtig. Bewegen sich eher langsamer.
  • Fressen gerne Garnelen und Fleisch.
  • Salzwasser wird auf jeden Fall bevorzugt. Zum 'baden' und 'trinken'. Süsswasser selten bis nie.
  • wachsen recht schnell (ab einer gewissen Größe langsam, kaum merklich)
  • bevorzugen sehr große Häuser, neigen zu Größenwahn
Viele Grüße,

Curlz
und ihre Zwickis


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Welche Landeinsiedlerkrebse hast Du?: Perlatus, Clypeatus, Compressus, Rugosus, Cavipes, Violascens, Brevimanus

Beitrag von Ines79 » Samstag 14. Mai 2016, 21:56

C. Clypeatus:
1. Tag/Nachtaktiv
2. Nicht so scheu
3. Lieben es zu Buddeln
4. Klettern für Ihr leben gern
5. suchen Gesellschaft

Das sind meine Erfahrungen mit den C. Clypeatus. Zum Thema scheu ich habe ein bild reingestellt wo *Krabbelmaxe* Apfel aus meiner Hand frisst. Und die C. Clypeatus habe ich erst im November 2015 bekommen und das Bild ist vom März. Ursprünglich ist es ein Video gewesen wasich hier leider nicht hochgeladen bekam. Die beiden anderen sind jedoch scheuer aber nicht so scheu wie manch andere Art.

C. Rugosus:
1. Unterscheidlich Aktiv Manche Tag/Nacht manche nur Abend/Nacht.
2. Lieben es zu Klettern
3. Die meisten recht scheu

C. Compressus.
1. Sehr scheu
2. Tag/Nachtaktiv
3. Sehr schnell
4. Klettert gerne

C: Violascens:
1. Nachtaktiv
2. Sehr scheu
3. Klettern weniger aber ich kann nicht sagen gar nicht
4. Viel im Salzwasser zu sehen. (mehr als alle anderen bei mir)

Das sind meine Feststellungen bei meinen Lek´s:hermit:

lg Ines79

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Beitrag von Ainex » Montag 23. Mai 2016, 15:08

Hi,
ich glaub einer meinen C. Clypeatus ist falsch gepolt. Auf die Mehrheit meiner Krebse passt die Bezeichnung "nachtaktiv". Salzwasser nutzen alle sehr gerne. Sie laufen sogar in das große Becken komplett rein. Nach der Tauchrunde ruhen sie sich gerne an ungewöhnlichen Stellen im Terrarium aus. Dafür klettern sie auch bis zum letzten Zipfel.
Aber mein aktivster Krebs, ist ausgerechnet der größte Krebs. Er ist immer da wenn ich den Raum betrete und kommt auch gleich auf mich zu. Bei diesem Krebs kann ich nicht behaupten, er sei nachtaktiv. Er verkrümelt sich auch nicht wenn ich irgendwas im Terrarium ändere. Und er läuft auch am Tag viel im Terrarium rum. Muss ich ihn mal umsetzen, zieht er sich nicht mal zurück.
Meine Krebse sind total verrückt nach getrockneten Mehrwürmern. Die frisst mein Größter sogar aus der Hand. Außerdem ist mir aufgefallen das die Krebse Fasen haben in den sie weniger fressen und dann wieder Fasen in denen sie sich richtig die Wampe voll schlagen.
Was die Aktivität am Anfang angeht, muss ich wiedersprechen. Ich hab es grade erst wieder bei den neuen Krebsen beobachtet. Kaum waren sie im Terrarium haben sie alle sich ein Versteck gesucht. Es dauerte fast eine Woche bis sie sich sicher genug fühlen um ihr neues Terrarium zu erkunden. Danach sind sie aber sehr aktiv.
Aggressionen untereinander konnte ich nicht beobachten. Lediglich eine wilde "Diskussion" über die Schneckenhäuser.
Bei meinen Krebsen kann ich immer wieder beobachten, dass sie einen sehr guten Geruchssinn haben müssen. Wenn ich das Futter auffülle sieht man wie die Fühler in allen Ecken des Terrariums, zu tanzen beginnen. Kurze Zeit später machen sich alle auf dem Weg.
Futterneid konnte ich noch nicht beobachten. Allerdings verteile ich das Futter auch im Terrarium.

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Beitrag von Ines79 » Montag 23. Mai 2016, 17:46

Dann mache ich wohl was falsch ich kann diese Völkerwanderung zum Futter leider nicht beobachten

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Beitrag von Ainex » Dienstag 24. Mai 2016, 23:10

Führ mal einen Fasten Tag ein. In Freiheit kriegen Tier auch nicht jeden Tag Futter.

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