Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita perlatus)

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FabKrab
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Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita perlatus)

Beitrag von FabKrab » Dienstag 23. April 2019, 19:34

Hallo,

Ich habe seit ca.1,5-2 Monaten drei Erdbeerlandeinsiedlerkrebse. An den ersten beiden Tagen nach dem Kauf habe ich sie gesehen, dann wären sie bis jetzt weg, also zwei von ihnen. Den dritten sieht man und er ist gut drauf, wenn man ihn rausnimmt. Ich denke sie Häuten sich nur. Aber nun habe ich 2 Fragen. ...

1. Wann müsste man nachgucken, ob die Krebse noch Leben?

2. Kann es auch an der Temperatur oder der Luftfeuchtigkeit liegen, dass sie unter der Erde sind?

Danke schon mal für die Antworten.
Zuletzt geändert von FabKrab am Freitag 26. April 2019, 08:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Lyshalia
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Re: Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita clypeatus)

Beitrag von Lyshalia » Mittwoch 24. April 2019, 14:35

Hallo,
nein, du solltest nicht nachgucken nach den Krebsen. Die Intention ist verständlich, man sorgt sich ja um seine Kleinen. Allerdings sind 2 Monate nach meiner Erfahrung eher die durchschnittliche Zeit die sie so zum Häuten benötigen. Ich habe meinen großen Brevimanus mal ein halbes Jahr lang nicht gesehen und hatte ihn schon aufgegeben, da kam er wieder ganz fidel zum Vorschein. Je größer sie sind, desto länger brauchen sie in der Häutungsphase.
Doch auch wenn du sie ausbuddeln würdest, könntest du eh nichts für sie tun.
Das sie sich kurz nach dem Kauf verkrümeln ist völlig normal, meist schnappen sie sich ein größeres Schneckenhaus und gehen sich häuten, das hat nichts mit Temperatur/Luftfeuchtigkeit zu tun.
Es kann immer sein das neue LEKs diese Phase nicht überstehen, manchmal ist es das PPS. Du weisst halt nicht wie es ihnen vorher (Importeur, Händler, Transport usw.) ergangen ist, manche überstehen das nicht. Und gerade Perlatus sind da scheinbar anfälliger als andere Arten.
Wie auch immer: du kannst ihnen jetzt eh nicht helfen, ausgraben würde es nur schlimmer machen. 2 Monate sind nach meiner Meinung noch keine lange Zeit. Erst wenn sie nach 3-4 Monaten nicht auftauchen würde ich davon ausgehen das sie es nicht geschafft haben.

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Re: Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita clypeatus)

Beitrag von Icetea3105 » Mittwoch 24. April 2019, 18:01

Huhu ich hatte am Freitag auch eine ähnliche Nachfrage hier im Forum. 2 meiner 5 rugosus waren auch über mehr als 1 1/2 Monate vergraben. Am Samstag dann das große Wiedersehen mit zumindest einem LEK. Hab ihn nun passend zu Ostern "Krebsus" genannt. Quasi von den "Toten" auferstanden.

Was ich damit sagen will. Warte ab. Du kannst theoretisch da eh nix dran tun, wenn sie gestorben sind.

FabKrab
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Re: Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita perlatus)

Beitrag von FabKrab » Freitag 26. April 2019, 08:41

Ok, Danke.

Dann werde ich mich gedulden müssen.

Aber ich habe noch eine Frage: Wie hoch muss die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit sein damit die Krebse sich Wohlfühlen.
Einer der drei Sitz nämlich nur unter einem Stück Kork und geht nicht trinken oder essen. Das Essen wird von den Asseln aufgefressen.
Zuletzt geändert von FabKrab am Freitag 26. April 2019, 08:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita perlatus)

Beitrag von FabKrab » Freitag 26. April 2019, 08:43

Jay bist du das?

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Re: Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita perlatus)

Beitrag von Icetea3105 » Freitag 26. April 2019, 17:39

Ja bin ich, aber das ist nun sehr OFF-Topic :P

Hoffe deine Krebse tauchen wieder auf!

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Re: Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita perlatus)

Beitrag von Dany » Freitag 26. April 2019, 21:07

Da ich einen langen Arbietstag hatte, bin ich mal faul. Aus dem Lexikon:
Tagsüber sollte die Temperatur im Habitat im Durchschnitt um die 26 °C bis 28 °C liegen. Wobei es kein Problem ist, wenn es im Habitat ein Temperaturverlauf/-Gefälle von 22 °C bis 30 °C gibt. Punktuell direkt unter einem Wärmestrahler wird es immer etwas wärmer sein, als anderswo im Habitat. Dies ist jedoch kein Problem, die LEK suchen sich den passenden Aufenthaltsort von selbst.

Nachts kann die Temperatur dann bis auf ca. 21 °C herab sinken.

Dauerhaft unter 21°C und dauerhaft über 30°C sind zu vermeiden
Die Luftfeuchtigkeit (auch kurz LF) in einem Terrarium für Landeinsiedlerkrebse, auch Habitat genannt, sollte um die 70-90% betragen.

Staunässe sollte vermieden werden, da dies die Schimmelbildung fördert. Eine ausreichende Frischluftzufuhr sollte gegeben sein, etwa durch Lüftungsschlitze oder Lüftungsgitter.
Wobei die Arten, die in der Natur auch in Waldgebieten leben, durchaus mit eine LF von um die 60% klar kommen. Dauerhaft unter 50% sollte sie nicht sinken.
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Beitrag von FabKrab » Freitag 26. April 2019, 22:18

Ok Danke, dann kann ich jetzt schauen.

Und ja, es war wirklich OFF-Topic. Sorry!

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Re: Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita perlatus)

Beitrag von FabKrab » Sonntag 28. April 2019, 14:03

WOW. Gestern Abend gehe ich an dem Terrarium vorbei und sehe einen der beiden in einem Loch sitzen. Dieser ist nach kurzer Zeit dann herausgekommen und zum Salzwasser. FREUDE!!!!
Heute früh schaue ich hinein und er ist nicht mehr da. Wo könnte er sein? Was könnte er gemacht haben? Und warum ist er nicht mehr da?

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Re: Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita perlatus)

Beitrag von Lyshalia » Sonntag 28. April 2019, 15:25

FabKrab hat geschrieben:
Sonntag 28. April 2019, 14:03
Heute früh schaue ich hinein und er ist nicht mehr da. Wo könnte er sein? Was könnte er gemacht haben? Und warum ist er nicht mehr da?
Hihi, willkommen im Klub!
Denn DAS fragen wir uns alle jeden Tag... Bis zum Zeitpunkt wo sie wunderbarererweise wieder erscheinen, rumrandalieren und schlagartig verschwinden bis zum nächsten mal.

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Re: Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita perlatus)

Beitrag von FabKrab » Samstag 11. Mai 2019, 16:38

Hallo,

Ich wollte mich nochmal melden. Alle drei sind wohlauf. Habe sogar ein kleines Present gefunden, als ich den ehemaligen Blumentopf entfernt habe. Eine rote leere Schere von einem der beiden Verschwundenen.

Aber ich habe noch eine allerletzte Frage: Der eine, der sich nicht gehäutet hat, ist nie draußen. Wie kann er das machen ohne Essen und Trinken? Ich Frage mich dies, da die anderen beiden draußen sind nur er nicht.

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Re: Landeinsiedlerkrebse lange nicht gesehen (Coenobita perlatus)

Beitrag von Dany » Sonntag 12. Mai 2019, 09:41

Wenn der Boden leicht feucht ist, reicht das schon zur Flüssigkeitsaufnahmen.
Außerdem finden die Krebse sogar in Erde immer wieder kleine Überreste von etwas, das ihnen wohl schmeckt. Viel fressen sie so wie so nicht, außer sie hatten länger hunger.
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